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Dieser Beitrag wurde in bezahlter Kooperation mit Tchibo erstellt.

Eigentlich war mein Plan diesen Artikel mit einem Zitat zu beginnen und habe mich direkt auf die Suche gemacht und wurde erschlagen weil es schier unendlich viele Zitate rund um „Kaffee“ zu geben scheint. Gefunden habe ich dann aber doch eins 😉

Don’t need an inspirational quote, just need coffee …

Was bin ich für ein Fuchs.

Ob ich Kaffee mag – oder sogar Liebe? Schaut man sich mein Profil auf Instagram an und verfolgt eventuell auch noch meine Stories kann man sich die Frage schnell beantworten. Für alle die nicht nachschauen möchten, ein einfaches aber bestimmendes OMG JAAAAAAA soll die Frage hiermit beantworten. Es gab nur wenige Tage in der Vergangenheit – vor allem seitdem ich in Berlin wohne – die ohne einen Kaffee auskommen mussten. Wenn es mal keinen gibt, liegt es vermutlich an mangelnder Mobilität auf meiner Seite und bis dato keiner oder nur minderwertigere Möglichkeiten einen Kaffee in den eigenen 4 Wänden zuzubereiten. Kaffee ist in Berlin ohnehin ein riesen Thema und wird regelrecht zelebriert. Gefühlt alle 5 Meter gibt es einen anderen gut besuchten Coffee Store in dem man Kaffee in allen Variationen genießen kann.

Als Kind hab ich nur bedingt Verständnis aufbringen können wie man dieses „schwarze“ Wasser gerne trinken konnte. Aber mit jedem Mal wenn mir der Duft von Kaffee in die Nase steigt erinnere ich mich an Sonntage aus meiner Kindheit zurück. Auch wenn ich das Getränk nicht trinken wollte – die Zubereitung hat mir damals schon Spaß gemacht. Alles in Allem sind das Erinnerungen, die ich mit einer guten Zeit in Verbindung bringe. Schön.

Zurück ins Jetzt. So viel Arten es an verschiedenen Kaffeevariationen gibt, so gibt es auch mindestens genauso viel unterschiedliche Zubereitungsarten. Cappuccino, Latte Macchiato, einfacher oder doppelter Espresso, Flat White und dann die ganzen verrückten Dinge die man in diversen Coffee Stores kaufen kann. Viele verbinden den Kaffee auch weniger mit Genuss – mehr mit einem Kickstart in den Tag. Und dieser Kaffee lässt sich ebenso schnell zubereiten wie er getrunken werden kann.

Was aber, wenn man sich für die Zubereitung seines Kaffees wieder Zeit nimmt? Wenn man eine Zeremonie daraus macht und seinen Kaffee dann bewusst wahrnimmt, trinkt und genießt?!

Die „Third wave of coffee“ oder dritte Kaffeewelle ist eine Bewegung, die für die Produktion von hochqualitativem Kaffee steht, und die Kaffee, ähnlich wie Wein, als Genussmittel, und nicht als bloße Ware betrachtet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dritte_Kaffeewelle

Als ich mich für die „Pour Over“ Variante als Kaffeezubereitungsoption entschieden habe, war mir noch nicht ganz klar um was es sich da im Detail handelt – auch wenn mir das Prozedere durchaus schon mal vor die Augen gekommen ist. Wenn auch unbewusst.

Geliefert werden mir gleich 2 große Pakete, voll mit Artikeln für die Kaffeezubereitung. Neben verschiedenen Sorten Kaffeebohnen aus Guatemala oder Brasilien, finde ich weiterhin verschiedene Gläser, einen Schwanenhalskessel, eine Karaffe die einem Glaskolben ähnelt – Kaffeebereiter von Bodum, einen wiederverwendbaren Filter, eine Dose zum Aufbewahren der Kaffeebohnen, eine Handmühle sowie eine elektrische Mühle zum Mahlen der Bohnen.

Pour Over – Entschleunigte Kaffeezubereitung

Wer jetzt denkt ich hätte auf Anhieb gewusst was ich damit anstellen soll, irrt sich. Also hab ich mich erst mal in das Thema reinlesen müssen. Und wem das jetzt genauso geht dem gebe ich gerne den folgenden Link für das erste Herantasten in die ganze Materie mit an die Hand – Los gehts

„Third wave coffee“ hat den Anspruch, für Kaffee eine Genusskultur ähnlich wie für andere pflanzenbasierte Produkte wie Wein, Tee, und Schokolade zu entwickeln.

hhttps://de.wikipedia.org/wiki/Dritte_Kaffeewelle

Nach den ersten Infos die ich quasi inhaliert habe konnte ich nicht aufhören nach mehr zu suchen und so hab ich mir dann auch direkt noch ein paar Videos auf Youtube reingezogen. Ob das die beste Idee war – ich weiß es nicht. Ich bin sehr schnell in einem Strudel aus Anfängertutorials bis hin zu mega nerdigen Kaffeebereiter gerutscht. Und mit jedem öffnen meine Youtube App erhalte ich weitere Vorschläge von noch nerdigeren Videovorschlägen. Dabei will ich doch einfach nur meinen Kaffee machen und im besten Fall auch genießen.

Daher folgt jetzt ein sehr kurzer Abriss wenn es um die Zubereitungsvariante „Pour Over“ genannt, gehen soll.

Auf detaillierte Zeiten bzw. Mengen möchte ich zu diesem Zeitpunkt nicht eingehen da ich immer noch am Ausprobieren bin was die besten Abmessungen für meinen Geschmack sein könnten. Verschiedene Angaben dienen mir bis dahin als Richtlinien und lassen sich bei Bedarf googeln.

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The Art Of Making Coffee
– zumindest meine Interpretation davon –

Schritt 1: Bohnen mahlen
Kaffeebohnen mahlen unter Verwendung einer elektrischen oder einer handbetriebenen Mühle mit einem mittleren Mahlgrad. Ich habe beide Varianten ausprobiert. Finde die Handmühle tatsächlich um einiges cooler. Die Arbeit, die man sich im Vorfeld macht, wird später beim Genuss wieder gut gemacht!

Schritt 2: Wasser aufkochen mit dem elektrischen Schwanenhalskessel
Klingt witzig – sieht auch lustig aus dieser Schwanenhalskessel. Ist aber genau das richtige Tool wenn es um das Aufkochen von Wasser geht – daneben lässt sich das bereits gekochte Wasser auf der elektrischen Heizplatte noch warmhalten. Die perfekte Temperatur – garantiert immer!

Schritt 3: Den Kaffee Aufbrühen
Die Pour Over Karaffe und der Filter werden vorab mit heißem Wasser ausgespült. Die Karaffe wird temperiert – der Kaffee kühlt später beim Brühen nicht so schnell aus. Außerdem wird der Filter noch mal gereinigt. Das Wasser anschließend einfach wegkippen. Das gemahlene Kaffeepulver (mittlerer Mahlgrad) wird in den Filter gegeben. Ich finde den wiederverwendbaren Filter eine sehr nachhaltige Angelegenheit. Kritische Stimmen sagen dem Filter nach er ließe zu viel Kaffeeöle durchsickern die das Aroma beeinflussen. Ich lasse das mal so im Raum stehen und rufe zum Selbstversuch und zum eigenen Ausprobieren auf.

Das Aufgekochte Wasser habe ich ein wenig ruhen lassen. Ich beginne nun das Wasser in auf das Kaffeepulver in einer kreisförmigen Bewegung abzugießen. Nur so viel bis das Pulver von Wasser bedeckt ist. Und weil ich ja jetzt fast ein Kaffeeprofi bin, bezeichne auch ich den Vorgang „Pre-Infussion“ oder noch besser als „Blooming“

Mit Blooming wird der Vorgang des Aufquellens und des Ausgasens des angefeuchteten Kaffeemehls bei der Zubereitung von Brühkaffee bezeichnet

https://www.kaffeewiki.de/wiki/Blooming

Schritt 4: Finale
Der Rest des Wassers wird nun, ebenfalls in einer kreisförmigen Bewegung eingegossen – langsam und gleichmäßig soll das von statten gehen.

Fertig ist der Kaffeegenuss!

#time4coffee

Ich persönlich bin, vorallem jetzt wo die wärmeren Tage des Jahres anstehen, ein großer Fan von Iced Coffee. Von Iced Latte um genau zu sein. Wie praktisch, dass ich auch einen Milchaufschäumer bekommen habe, der es mir im Handbetrieb ermöglicht meinen Milchschaum aufzuschlagen. Ich bevorzuge im Übrigen Hafermilch, da ich keine Kuhmilch zu mir nehme. Geschmacklich ist Hafermilch ein absolutes Match.

Und damit komme ich dann auch schon zum Schluss und zu meinem Fazit. Der Geschmack hat mich tatsächlich überrascht. Auch wenn es irgendwie „nur“ ein Filterkaffee ist schmeckt diese Variante eher mild und ist voll mit Aromen. Aber bitte fragt mich hier nicht im Detail – es gibt glaube ich ca. 800 verifizierte Kaffeearomen und wenn ich sage – schmeckt irgendwie fruchtig ist das schon viel 😉 … Wenn ich aber sage – schmeckt verdammt lecker! Dann ist das mein voller Ernst und am Ende geht es doch genau darum!

Vielen Dank Tchibo! Nicht nur dass ich endlich wieder Kaffee zu Hause zubereiten kann. Es hat sich mir auch eine fast ganz neue Welt im Kaffeeuniversum geöffnet. Es bleibt spannende und genussreich.

#coffeelover

Tchibo
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Für die Kaffee-Zubereitungsprodukte
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