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Hey

Sollte man mit dem Kopf schütteln und jemanden für verrückt erklären, wenn einer einem erzählt er habe einen Kurztrip nach Los Angeles geplant und das dann auch in die Tat umgesetzt? Oder ist es am Ende einfach nur Wahnsinnig gut. Ich weiß es nicht und könnte auch nicht sagen was ich dem Ganzen entgegnen würde – was ich aber sagen kann, als jemand der verrückt genug ist das zu machen? Jederzeit wieder!


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Nora legt mir Ende Juli ihren Flugplan vor auf dem unter anderem Los Angeles steht. Im ersten Moment bin ich noch entspannt. Im nächsten dann stehe ich auf und sage – da will ich mit! Und zugegeben, sich einfach mal so eben einen Flug aus dem Hemdsärmel schütteln, dazu noch so kurz vor knapp, das kann auch ich nicht einfach mal so. Ich bin so dankbar dafür, dass ich mit und wegen dir – Nora – für verhältnismäßig wenig Geld so einen Flug antreten darf. Standby natürlich. Auch wenn das normalerweise Stress bzw. Anspannung pur bedeutet, ist es dieses Mal ein wenig entspannter. Nora hat im Vorfeld dem Cockpit Bescheid gegeben, dass sie mich mitnehmen möchte. Ein Platz ist mir also schon mal sicher. Am Ende würde ich sogar im Frachtraum mitfliegen wollen wenn gar nichts mehr an Platz zur Verfügung steht ;).

Packen

Und was nimmt man auf so einen Trip mit? Nach LA? In Summe bleiben uns 1,5 Tage vor Ort bevor es wieder zurück nach Hause geht. Wir entschließen uns nur einen Koffer und jeweils Handgepäck mitzunehmen. Das stellt insbesondere mich vor eine Herausforderung auch wenn meine Garderobe zu meisten Teilen aus 50 shades of black besteht. Und ich kann mich nicht für fertige Outfits im Vorfeld entscheiden – ich möchte das Vor Ort machen können. Ich komme nicht drumrum und schmeiße irgendetwas schwarzes in den Koffer, verzichte auf das 2te Paar Schuhe, dazu noch ein bisschen Kram fürs Handgepäck – Fertig! In LA soll es ja schließlich auch warm sein – hat jemand gesagt 😉

Abflug

Kurz vor 8 Uhr morgens. Boarding am Flughafen Tegel in Berlin. Ich liebe das Fliegen, das Aufstehen mitten in der Nacht um zum Flughafen zu kommen usw – eher weniger. Wir gönnen uns bei Starbucks vorab noch eine Iced Latte (dieses köstliche Getränk wird uns noch durch den Rest der Reise verfolgen). Da ich irgendwie im Flow war habe ich vergessen das Teil mit Soja-Milch zu bestellen, was Nora direkt beim ersten Schluck merkt. Nach einem kurzen Hinweis und einem Lächeln gibts dann aber eine mit Soja-Milch. Alles gut, ab zum Gate. Einsteigen, Platz nehmen und ab nach Frankfurt.

Dort angekommen trennen sich vorerst unsere Wege. Nora muss bald zum Briefing – schließlich muss sie auf dem Flug ja arbeiten und ich lasse mich durch den Security-Check schleusen. Im Anschluss eine Runde durch die Welt der Düfte. Ich rieche wie eine Bordsteinschwalbe. Und weil Nora immer gerne ein bisschen früher da ist – in diesem Fall so ca 4 Stunden 😀 – vertreibe ich mir die Zeit mit YouTube-Videos am Gate. Als die Counter dann endlich besetzt werden lasse ich mich zur Sicherheit noch auf der Jump-Liste eintragen und setze mich dann wieder zum Warten.

Kurz vor halb 2 Nachmittags. Boarding. Ich habe meinen Platz in der Eco, den wir auf Standby gebucht haben bekommen worüber ich sehr froh bin. Und dann, ich kann es kaum glauben kommt Nora zu mir und gibt mir die Info, dass in der Business-Class noch ein Platz frei ist den ich gerne einnehmen darf. Ciao! Überreden muss mich hierfür niemand – ich ziehe also um und spiele wie eine kleines Kind mit dem Sitz der sich per Fernbedienung in alle Richtungen einstellen lässt. Ich fühle mich gut – bin mehr als zufrieden und so unglaublich dankbar!

Landung in LAX

Ich steige aus der Machine aus und bin, auch wenn ich die Vorzüge des Platzes und dem Service außenrum sehr genossen habe, doch sehr müde. Wir treffen uns nach der Immigration und dem ganzen Security Hin und Her am Gepäckband wo wir unseren Koffer und uns wieder in Empfang nehmen. Noch fix der Crew einen schönen Aufenthalt und viel Spaß gewünscht und dann ab zu Alamo um den im Vorfeld gebuchten Mietwagen abzuholen. Die Vermietstation war zu diesem Zeitpunkt bumsvoll. Zum Glück mussten wir uns nicht in diese endlose Schlange stellen sondern konnten einen schnellen Check-In an einem Automaten machen. Dass wir uns mit dem Auto aber auch einen Klotz ans Bein gebunden haben wussten wir bis dahin noch nicht.  Was wir zudem nicht hatten – ein Navi. Das hätten wir als Extra buchen müssen, haben aber das Geld gespart was uns nun vor die Herausforderung stellt erst mal ein offenes WiFi zu finden um Google Maps in Gang zu setzen. Also erst mal ein bisschen kreuz und quer durch die Gegend fahren bis wir dann endlich ein freies gefunden haben. Und dann ging es mit unserem schnieken SUV zum Hotel.

Einchecken im InterContinental Downtown Los Angeles

Ganz ehrlich Leute. Ich kann schriftlich gar nicht zum Ausdruck bringen, in was für einem Hotel wir geschlafen haben. Dieses Luxushotel ist halt einfach mal das Crew-Hotel für die Lufthansa und auch andere Besatzungen die ein Layover in LA haben. Hier handelt es sich auf keinen Fall um irgendeine bezahlte oder nicht bezahlte Werbung – ihr müsst euch das trotzdem mal auf den Bildern der Website anschauen. Ciao!

Unser Auto fahren wir in die Auffahrt der Garage – also diese Mega-Auffahrt – wo eine beachtliche Anzahl an Mitarbeiter darauf wartet die anfahrenden Autos in dem Parkhaus des Hotels zu „verstecken“. Auch wir steigen aus, nehmen unser Gepäck raus und sagen der Karre erst mal auf Wiedersehen bevor es verschwindet. Auch unseren Schlüssel sind wir los. Eigentlich geben wir die gesamte Verantwortung für das Auto ab. Wir laufen zu den Aufzügen durch das Pompöse Foyer und fahren, man halte sich Fest, in der 70ten Stock zur Rezeption. Und nochmal – CIAO! Unser Zimmer ist im 53ten Stockwerk. Also gehts nach der Anmeldung wieder runter und damit beginnt auch das Verstehen, oder nicht verstehen des komplizierten Aufzugsystems. Die Dinger fahren nämlich nicht durchs komplette Gebäude sondern Etappenweise und zwischendurch muss man auch mal umsteigen. Aber wann immer man das Hotel betritt muss man in den 70ten Stock. Technisch usw macht das bestimmt alles Sinn – trotzdem war es verwirrend.

Die Aussicht von da oben ist der Wahnsinn! Auch aus dem 53ten Stock. Mir wird beim Rausschauen ein wenig schlecht. Ich stelle mir vor was wäre, wenn von jetzt auf nachher die Fenster, also die Glasscheiben einfach weg wären – oder aber, weil sich die Scheiben beim Berühren so dünn anfühlen, auf einmal zerspringen würde. Und dann steigt in mir plötzlich das selbe Gefühl auf wie bei meinem Bunges-Sprung. Ich setze mich lieber kurz aufs Bett und ziehe den Vorhang zu 😀

Unser Plan noch ein wenig was zu unternehmen wird aufgehoben weil es mittlerweile schon später ist als gedacht. Die Fahrt nach LA Downtown war lang. Rushhour und sowieso ein viel zu voller Freeway. Wir machen uns frisch und gehen ein paar Blocks zu Whole-Foods und kaufen uns unser Dinner was wir uns heute im Zimmer gönnen.

Da ich ein neugieriger Mensch bin, schaue ich mich in unserem Zimmer ein wenig genauer um. Ich entdecke, nachdem ich alle möglichen Schubladen geöffnet habe die Minibar und versuche den kleinen Kühlschrank zu öffnen. Allerdings ohne Erfolg. Wäre aber schon toll gewesen, weil wir unteranderem Dinge eingekauft haben die man besser kühl stellen soll. Wir machen uns nach dem Essen auf in das 70te Stockwerk um den Kühlschrank vom Rezeptionisten öffnen zu lassen – hierfür reiche ich meine bereitwillig meine Kreditkarte, die Absicht was zu kaufen bzw. aus dem Kühlschrank zu konsumieren haben wir ja sowieso nicht.

Tag 1 beginnt mit Hallo Wach!

Dem Jetlag sei Dank – wir sind zwischen 4 und 5 Uhr morgens wach – aber sowas von! Ich schaue auf mein Handy und stelle fest, dass man mir 110,00 Euro von meiner Kreditkarte abgebucht hat. WTF? Aber für was, überlege ich und bin ratlos. Aus der Minibar habe ich nichts genommen und woher sollten die das denn auch wissen. Wir gehen der Sache auf den Grund und öffnen wieder die Schubladen. In einer befanden sich diverse Kleinigkeiten – Snacks, ein Adapter-Kit für Steckdosen etc. und Sexspielzeug über das ich mich noch am Abend zuvor amüsiert habe. Und beim umschauen stellen wir fest, dass die einzelnen Fächer verkabelt sind und das alleinige Anheben der Produkte hat einen Kauf vermutet. Und ich habe die teuersten Dinge mal in der Hand gehabt – das Sexspielzeug und die Adapter 😀

Wir klären, nachdem wir uns für den Tag frisch gemacht haben, den Vorfall an der Rezeption und mir wird der Betrag wieder erstattet. Jetzt kanns entspannt los gehen. Auf dem Plan, weil wir mal wieder eigentlich nichts konkret geplant haben, stehen Venice und Santa Monica.

Wir gehen ins Parkhaus, lassen uns unser Auto vorfahren und machen uns auf den Weg, nachdem wir mal eben 50,00 Steine für die Nacht im Parkhaus gezahlt haben. WTF again?! Ist wohl so, dass man Menschen die Luxus bezahlen halt einfach mal noch mehr zahlen müssen – vielleicht auch wollen?

Küstenstadt Santa Monica

Schön, dass so früh morgens noch kaum Menschen auf der Straße unterwegs sind. Das hat zur Folge, dass auch der Verkehrauf dem Freeway noch recht flüssig läuft was den Weg nach Santa Monica sehr angenehm gestaltet. Los Angeles liegt noch im Dämmerlicht und leichter Dunst liegt in der Luft und verleiht dem Ganzen ein besonderes Ambiente. Die Ruhe vor dem Sturm. Wir fahren einen Parkplatz direkt am Strand von Santa Monica an, stellen das Auto ab und machen uns zu Fuß Richtung Pier auf. Bezahlt haben wir den Parkplatz noch nicht – war auch keiner da dem man hätte Geld geben können. Da es aber noch so früh ist machen wir uns wenig Gedanken darüber.

Auf dem Weg zum Pier kommen uns einige Frühaufsteher entgegen die in den kühlen Morgenstunden Joggen gehen. Überhaupt sind da immer mehr Menschen die zum Frühsport auf den Beinen sind. Angespornt davon hänge ich mich an ein Turnreck an dem wir vorbeikommen und mache ein paar Pull-Ups. Wir wollen später immerhin auch am Muscle Beach vorbei. Und da möchte man(n) ja gut aussehen 😀

Das Pier ist bis auf die Putzkolonne wie ausgestorben. Trifft sich gut – weil wir ungestört Bilder von uns machen können. Einmal das Pier umrundet und dann auf dem Weg ins Stadtzentrum. Auch hier ist aufgrund der Uhrzeit wenig los. Wir erreichen eine Mall und entdecken einen Starbucks – YAAAAAAAAASS – Ab jetzt heißt es: Iced Latte bis zum Umfallen. in den nur 1,5 Tagen haben wir jeder bis zu 7 von diesen Getränken zu uns genommen. Ich liebe diesen Starbucks Iced Latte Flavour! (Keine Werbung – einfach nur geil!)

Wir warten bis die ersten Läden ihre Türen öffnen und stöbern ein wenig in den Geschäften. Nichts außergewöhnliches dabei aber trotzdem finden wir beide was neues für die Garderobe 🙂 Weiter gehts tiefer rein nach Downtown Santa Monica wo es noch mehr Geschäfte gibt – vor allem alle möglichen Flagshipstores. Das Wetter klart immer mehr auf, die Sonne scheint, es wird schlagartig wärmer und immer mehr Menschen kommen auf die Straßen. So langsam macht sich der Hunger bemerkbar. Wir finden einen kleinen Laden in dem es mexikanisch veganes Frühstück gibt, das wir uns begleitet von einem frischen Smoothie gönnen. Life couldn’t get any better so far. Und wirklich – ich fühle mich hier pudelwohl was sich in einem stetigen grinsen in meinem Gesicht manifestiert.

Auf nach Venice

Wir machen uns auf den Weg nach Venice. Zu Fuß. Wir beschließen unser Auto stehen zu lassen, schauen aber noch mal ob bereits jemand zum Bezahlen anwesend ist und haben Glück. Für den ganzen Tag mit seinem Auto hier stehen – direkt am Strand – bereitwillig zahlen wir die anfallende Gebühr von 10 Dollar. So what.

Die Entscheidung zu laufen bereuen wir nicht. Da sind so unfassbar viele Eindrücke. Menschen. Da ist alles dabei – normal bis verrückt und zurück. Die kleinen Stände am Rand die einem Flohmarkt gleichen. Schnick und Schnack hier und da. Wir bleiben alle 5 Meter stehen weil es überall was anderes zu sehen gibt. Die Skateboarder, Muscle Beach, ein Basketball-Spiel, Lebenskünstler usw. Von dem allem überwältigt beschließen wir an den Strand zu gehen. Ich habe meine Jeans mittlerweile gegen meine Badehose eingetauscht weil es richtig warm – was sag ich – heiß geworden ist. Und wenn man schon mal am Meer ist, dann will man da auch rein. Wellengang deluxe – ich werde ordentlich an Land gespült und wieder ins Meer gezogen. Ich merke, dass sich eine beachtliche Menge an Sand in meiner Hose zusammengefunden hat, die ich erst wieder im Hotel unter der Dusche loswerde.

Einfach treiben lassen beschreibt ganz gut wie der bisherige Tag verläuft. Und das ist mir am liebsten. Ich/wir mögen es entspannt ohne einen all zu festen Plan, der sich womöglich an feste Zeiten orientiert. Ich will laufen und die Dinge auf dem Weg entdecken – nicht vorgeworfen bekommen.

Hab ich schon erwähnt, dass es heiß ist. Wir haben sogar Sonnencreme eingepackt – aber ignorieren das. Mir ist irgendwann so als würde ich ein spannen meiner Haut bemerken. Ich frage Nora wie ich denn so aussehe und ob man eventuell den Ansatz einer Rötung sehen kann, also Sonnenbrand etwa. Ein klares „Nein – eigentlich siehst du aus wie immer – normal“ ist die Antwort.

Die Fahrt nach Downtown LA zurück ins Hotel zieht sich wie Kaugummi. Die 8 Spuren auf dem Freeway sind einfach komplett dicht. In beide Richtungen. Wir machen Stop bei Trader Joes – und ziehen uns einen Snack rein. Keine Ahnung wie lange wir noch im Stau stehen werden.

Wir bauchen für die Strecke ca 4 mal so lange wie auf der Hinfahrt, kommen im Hotel an, geben unser Auto in Vertrauensvolle Hände – wir wissen ja jetzt wie das hier läuft, fahren hoch auf unser Zimmer und machen uns frisch für unser heutiges Dinner. Ihr wollt gar nicht wissen, wie viel Sand aus meiner Hose fällt. Der Boden der Dusche fühlt sich wie der Strand selbst an. Ich trockne mich ab und gehe ins Zimmer, Nora dreht sich um, schaut mich an und muss lachen  – ich sehe aus wie eine Tomate. Rot – so richtig angekocht. Ich schaue mich im Spiegel an und wir beide müssen lachen und können gar nicht mehr aufhören. Immer wieder frage ich Nora, mich totlachend und nach Luft schnappend, wie sie darauf gekommen sei, ich würde „normal“ aussehen in der Sonne 😀

Hollywood

Völlig außer Atem sind wir auf dem Weg nach Hollywood. Nein nicht die Hollywood Hills oder den Boulevard. Wir haben einfach nur Hunger und weil es hier einen Veggi Grill gibt sind wir auf dem Weg dahin. Und wie gewohnt ist das richtig lecker. Burger, Pommes, Wurst und das alles in veganer Fastfood-Variante. Genau mein/unser Ding. Wir sind mehr als zufrieden und mittlerweile auch richtig müde. Das Essen haut zusätzlich rein, wir machen uns auf den Weg ins Hotel. Auto abgeben, in den 53ten Stock und Gute Nacht!

Exploring Downtown LA

Wir stehen ein bisschen später als gestern auf. Wieder hochmotiviert. Uns bleibt heute nicht ganz so viel Zeit weil es bereits der letzte Tag unseres Ausflugs nach LA ist. Wie verrückt das immer noch klingt 😀

Wir wollen heute ein bisschen die Umgebung rund um das Hotel erkunden und noch ein paar Bilder schießen. Bei der kleinen Shoppingtour habe ich mir, ein für mich eher ungewohntes Stück Klamotte gekauft. Ein T-Shirt, und bunt! Auch Nora ist überrascht. Wir wollen schauen wie wir das in Szene setzen können und wie es wirkt. Schlecht fühle ich mich nicht beim tragen. Gesagt und getan. Die Bilder sind im Kasten und wir wieder auf dem Weg Richtung Hotel und zu der daneben gelegenen Mall. Und natürlich noch mal zu Starbucks – It’s Iced Latte Time!

Auf dem Weg begegnen uns alle möglichen Menschen. Und in Amerika gibt es auch so richtig fertige „Kreaturen“. Einer davon läuft nur mit einem Tuch um die Hüfte begleitet an uns vorbei uns murmelt wirres Zeug und wirkt auch sonst eher wie ein Zombie auf irgendeinem Trip. Ich glaube dass sich der eigentlich Mensch in ihm schon vor einer ganzen Weile zurückgezogen hat. Dem selben werden wir noch mal begegnen als wir uns auf den Weg zum Flughafen machen. Da liegt er entspannt mitten auf dem Gehweg als würde er am Strand liegen und lässt unter seinem Gewand den Long Dong an die frische Luft. Ich weiß nicht ob mich der Anblick zum lachen bringen soll? Ich muss tatsächlich lachen – schüttel aber auch ein wenig den Kopf. Ich hoffe es geht ihm gut!

Aufbruch nach Hause

Wir packen unsere Koffer. Ich schaue noch mal aus dem 70ten Stock hinunter auf diese kleine Welt und lasse das für ein paar Sekunden auf mich wirken bevor wir mit dem Fahrstuhl ein letztes Mal nach unten in das Parkhaus fahren unser Auto übergeben bekommen und uns dann Richtung Flughafen aufmachen. Wir halten wieder an einem Trader Joes und machen ein kleines Picknick. Und weil noch ein bisschen Zeit bleibt cruisen wir noch mal um den Block und schießen ein paar Bilder.

Es ist Zeit unser Mietwagen abzugeben, müssen aber noch tanken. Dass tanken dann auch mal schwierig sein kann, konnte keiner Wissen. Ich fahre die nächste Station an, stelle an der Zapfsäule ab und Ratlosigkeit macht sich breit. Weiß ja gar nicht was der Hobel schluckt?! Wir beschließen, nachdem der „Tankwart“ eher von der gestresst unfreundlichen Art war, bei der Mietstation nachzufragen, bekommen qualifizierte Antwort geben dem Wagen zu trinken und stellen dann erfolgreich den Wagen ab.

Du hast uns richtig Kohle gekostet du gutes Stück 😀

Schockmoment am Flughafen

Guess what. Wir tun es wieder, sind auf dem Weg zu Starbucks für einen letzten Iced Latte und mir blutet das Herz, dass ich die nächste Zeit erst mal wieder darauf verzichten muss – kind of ;). Hier in Berlin komme ich selten zu Starbucks und trinke auch eher Kaffee der ein bisschen an Geschmack mehr liefert. Am Ende bleibt es Liebe!

Ich sitze mit Nora am Flughafen und wir sind gewohnt viel zu früh. So langsam macht sich Nora auf ihr Outfit zu wechseln, Uniformieren für den Flug, da kommt Sie ganz aufgeregt zu mir an den Platz und stammelt noch aufgeregter was von: Sie hat den Rest der Crew gerade bei der Gepäckaufgabe gesehen und ob sie denn jetzt schon zu spät wäre und die anderen schon da, und alles drunter und drüber und ich konnte ihr so gar nicht helfen. Schnell schnappen wir unser Gepäck und rennen zum LH Counter um zu fragen was denn nun Sache ist. Ich sag mal so – ich habe geahnt, dass alles gut ist und Nora nicht zu spät dran ist. Lange Rede – am Ende war die Aufregung für umsonst und alles so wie es sein soll. Alles in time!

Ich mache mich auf zum Security Check, ziehe mich fast bis auf die Buxe aus laufe durch den Scanner und auch hier alles gut. Ich treffe Nora beim Einsteigen in die Maschine wieder und bin ein wenig traurig, dass es wieder nach Hause geht. Wenn ich könnte, würde ich Nora jetzt gerne an der Hand nehmen aus der Maschine befreien und wieder zurück an den Strand gehen.

Ich nehme meinen Platz in der Eco ein und bekomme auch hier wieder die Möglichkeit auf ein Upgrade in die Premium Eco. Vielen vielen Dank!

Was bleibt mir zu sagen. Wir landen in Frankfurt, steigen in den Anschlussflug nach Berlin um, landen und sind wieder in unserem zu Hause. Müde. Aber überglücklich die Zeit, das Layover zusammen verbracht haben zu können. Das Alles ist für mich immer noch keine Selbstverständlichkeit – ich bin für all das sehr dankbar und weiß das sehr zu schätzen welche Möglichkeiten sich hier für mich und auch für uns ergeben. Danke!

Ich bin gespannt welchen verrückten Trip wir als nächstes planen – mehr oder weniger planen 😉


Not all those who wander are lost


https://www.alamo.de
http://dtla.intercontinental.com
https://www.visitcalifornia.com
https://www.lufthansa.com
https://www.veggiegrill.com
http://www.superfoodcafe.org
https://www.traderjoes.com
https://www.wholefoodsmarket.com

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