Die Vorbereitung

Zählt zu Vorbereitung, dass wir den Trip seit letztem Jahr im Kopf hatten? Dass wir fast den ganzen Urlaub mit unserer „Wir haben mit dem Rauchen aufgehört-Kasse“ bezahlt haben? Denn darüber hinaus wurde eigentlich nicht sehr viel geplant. Wir lassen uns beide lieber treiben, auch wenn das wahrscheinlich heißt, dass man Dinge verpasst. Vermeintlich verpasst, denn verpassen würde man es ja nur, wenn man davon wüsste. Und so freut man sich über das was einem spontan auf Strecke passiert noch mehr. Komische Logik, die versteht man wohl nur, wenn man selbst genau so lebt.

Ach ja. Eins wäre da dann doch noch, was wir planen mussten. Aber auch das hat uns weniger Kummer bereitet, weil ich selbst noch bis vor ein paar Jahren genau das tagtäglich für unsere Kunden gemacht habe. Ich war ja bei einem Reiseveranstalter (TourConsult) – dem Besten überhaupt btw – und deshalb war das Buchen und Suchen auch total entspannt. Die Entscheidung wie wir verreisen wollten, die kam auch spontan und eher aus dem Bauch heraus. Ganz sicher waren wir nämlich mal wieder nicht. Wollen wir einen Mietwagen und in Motels/Hotels übernachten, oder doch ganz anders über die Straßen cruisen und uns einen Camper mieten? Camper hatte mich schon immer interessiert und vielleicht war das Gefühl auch der Grund, weshalb wir uns dafür entschieden hatten. Klar war, dass wir den Camper günstiger bekommen hätten, hätten wir das Ganze früher fest gemacht. Für den Frühbucherrabatt waren wir mehr als 5 Monate zu spät dran, aber auch das war uns schon vor Preisabfrage bewusst. Das große Preisvergleichen blieb aus – mir war durchaus schon bewusst, dass Cruise America eher zu unserem Budget passen würde, als alles Andere. Cruise America hat eine super große Flotte und bietet somit in der Regel die günstigsten Konditionen an. Gesagt, gebucht. Dieser Schritt führte uns dann direkt zum Nächsten. Eine Unterkunft in Seattle musste noch her und dann war der Urlaub auch schon fest. Da Seattle doch sehr teuer sein kann – zumindest wenn man in ein gutes, zentral gelegenes Hotel möchte, wollten wir uns wieder in ein Airbnb einnisten. Die Unterkunft war 15-20 Minuten vom Wasser, der Bucht entfernt und perfekt für uns!

An was wir sonst noch gedacht haben:

Esta

Das darf man auf keinen Fall vergessen, sonst hört der Urlaub nämlich schneller wieder auf, wie er angefangen hat. Ich hab hier auch direkt einen Link für euch eingefügt, da es zu viel Input im Netz gibt – teilweise teurer oder schwieriger. (übrigens gibts sowas mittlerweile auch für Kanada, falls deine Tour weiter hoch in den Norden gehen sollte!) Bei unserem Trip war daran nicht mehr zu denken. Das „Visum“ ist zwei Jahre gültig und somit war Dominik auf der sicheren Seite.

Reisepass

Auch das sollte man nicht vergessen. Der Reisepass sollte mindestens 6 Monate nach verlassen des Landes noch gültig sein. Falls dich dieser Satz verunsichert, weil dein Pass bald abläuft, dann wird’s Zeit einen Neuen zu beantragen! Also ab zum Amt mit dir.

Camper

Natürlich gibt es sehr viel mehr Vermieter als Cruise America. Die anderen sind in der Regel aber teurer – dafür komfortabler und die Modelle sind nicht veraltet. (Obwohl wir hierbei großes Glück hatten – unser Camper war nämlich nagelneu!) Online kann man sich hier total verlieren. Das Preise vergleichen kann einem durchaus Stunden stehlen, die man besser für anderes hätte nutzen können. Auch hier kann ich wieder nur Werbung für meinen alten Arbeitgeber – TourConsult International – machen. Keine Versteckte Kosten und es wird geschaut, dass man den besten Deal bekommt. Auf dem silbernen Tablett serviert, weil man sich nämlich nicht Stunden lang damit beschäftigen muss.

Flüge

Warum genau das bei uns speziell immer sehr spannend ist, das kannst du im nächsten Blogpost lesen. Aber auch hier kann man sich helfen lassen, wenn man keine Lust hat sich selbst damit zu beschäftigen (TourConsult – again!) Am günstigsten ists, wenn man 10-8 Monate im Voraus schon buchen kann.

Airbnb

Airbnb ist mittlerweile vermutlich kein Geheimtipp mehr – trotzdem kostet es für manch einen doch noch Überwindung. Bisher haben wir mit der Plattform nur gute Erfahrungen sammeln können (abgesehen von einer stornierten Buchung vor einem Jahr). Einen Tipp haben ich allerdings trotzdem noch für dich. Gerade wenn du dir nicht sicher bist welcher Stadtteil für dich in Frage kommt und wo genau du denn überhaupt sein willst. Nehm dir dein Handy und Google Maps zur Hand und such dir eine Attraktion in Downtown aus. Wenn man leicht hinlaufen kann (oder eine gute Anbindung mit dem Bus/Bahn besteht), dann kann die Lage nicht ganz so Falsch sein. Natürlich gibt es bei dem Trick ausnahmen. Los Angeles – oder auch London machen einem das Leben manchmal doch schwer – allerdings darf man sich hier einfach nicht auf das Zentrum, oder ein Ding festlegen, sondern muss sich eben für einen Stadtteil entscheiden und den Trick dort anwenden. zu allem anderen muss man eben weiter fahren.

Los geht’s!

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