Tatsächlich bin ich sehr frustriert. Frustriert und genervt, weil ich im Hotel kein WLAN habe. Beziehungsweise, weil mein Handy sich nicht mit dem Internet verbindet und ich somit irgendwie von der Welt abgeschnitten bin. Ich fühle mich ausgeschlossen und irgendwie auch doof. Vermutlich liegt es nämlich an mir und nicht am Internet und vermutlich gibt es auch einen Trick, wie ich das Internet doch zum Laufen bekomme. Aber den werde ich wohl erst später rausfinde… Denn jetzt in dem Moment warte ich noch darauf, dass es endlich richtig hell wird und ich mich aus meinem Bett schleichen kann um mit dem Tag anfangen kann.

Momentan ist nämlich gerade mal 4 Uhr (Ortszeit Los Angeles) und mein Körper denkt im Traum nicht mehr daran nochmal einzuschlafen. Versteh mich nicht falsch. An einem Tag ohne Wifi und Handy ist bestimmt nichts auszusetzen. Zuhause wäre das auch kein Problem – aber als Flugbegleiter fühlt man sich doch manchmal einfach alleine und da ist das Handy eine große Hilfe. So bekomme ich einfach mit, was Dominik den Tag über gemacht hat. Ich kann mich mit ihm unterhalten – via Whatsapp telefonieren und kann verfolgen was meine Freunde und Familie so getrieben haben. Ich kann die Stories checken und ja, ich fühle mich ihnen einfach näher und das hilft. Zudem habe ich gestern eine Freundin von Dominik in der Lobby getroffen. Sie fliegt auch und ist zufällig bis heute noch in Los Angeles. Sie meinte, sie hätte mir auf WhatsApp geschrieben, weil wir uns später noch im Café treffen wollen. Ohne Wifi wird das jetzt erstmal zum Problem und auch das nervt mich schon die ganze Nacht.

Jetzt hoffe ich einfach, dass ich mich in zwei Stunden zur Rezeption schleichen kann und die mir irgendwie helfen. Doof. Total doof.

#firstworldproblems

 

Write A Comment

*