Mit dem Zug. Heute um 12 Uhr – geil. Naja, eher geht so geil… weil 9 Stunden in drei verschiedenen Zügen einfach nervt, aber wir uns trotzdem aufs Ziel freuen. Warum Innsbruck wirst du dich eventuell fragen. So ganz „gewollt“ war das nicht, aber als ungewollt kann ich es auch nicht verkaufen – ich hab mich nämlich bewusst dafür entschieden. Dominik wurde gebucht und darf schuften 🙂

Wenn ich an Innsbruck denke, dann direkt an die Berge und ans Wandern. Und an Kühe. An die Stadt denken ich hier eher weniger, aber vermutlich werden wir auch da rumlungern und erkunden. Und direkt danach werde ich Dominik dann zum Wandern zwingen. Bäm!

EINEN TAG SPÄTER
Wie gestern schon erwähnt sind wir nach 9h im Zug irgendwann abends auch tatsächlich in Innsbruck angekommen und direkt vom Bahnhof zum Hotel gelaufen. (Hört sich sportlicher an als es war. Innsbruck ist nämlich Zucker klein)

Eine Packung Manner und 8h schlaf später gabs dann noch Frühstück in unserem Hotel um wohl gestärkt zum Studio zu laufen. Dominik war ja im Vergleich zu mir nicht zum Spaß hier. Theoretisch hätten an dem Tag noch Bilder gemacht werden sollen. Leider war aber das wichtigste Detail nicht da – eine Sonnenbrille. Eine Brille aus London die, Brexit sei Dank, fehlte. Also hatten wir beide frei und zu Beginn sind wir einfach mal durch die knuffige Altstadt gelaufen. Unser Ziel war ein Kaffee und darüber hinaus hatten wir uns absolut keine Gedanken gemacht. Den Kaffee gabs dann im Coffeekult und im nächsten Moment waren wir auch schon am Wandern. So wie wir waren. Ich im Kleid und den hohen Vagabonds und Dominik mit seinen Dr. Martens während die anderen alle mit Wanderschuhen und dezent bunten Wanderoutfits (Neon ist hier wohl gerade super in Mode und sichtlich an uns vorbeigegangen) durch die Berge marschierten. Das Ganze führte uns zu zwei Almen – der Alzer Alm und dann noch einer anderen bis wir 19 Kilometer später dann wieder in unserem schnuffigen Hotel, dem Hotel Zach waren.

Restaurant Tipp – OLIVE

Wer viel wandert, der muss irgendwann dann auch mal futtern. Halb ausgehungert sind wir – Google sei dank – im Restaurant OLIVE gelandet. Hier ist alles vegetarisch und Veganes gibts auch. Das Ambiente war schon zum verlieben, aber das Essen setzte dem noch eins obendrauf. Wir hatten einen veganen Burger mit selbst gebackenem Brot, Kürbis, Mandelfeta und Ananas und Linsenlinguine mit allerlei Gemüse und Physalisbeeren. In beiden Gerichten steckte so viel Liebe – ich glaube damit könnte man auch den überzeugtesten Fleischesser glücklich machen.

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